
Foto Stephan Flad
„Das Melt! wird erwachsen. Nach den vielen Pannen vom letzten Jahr haben sich die Melt!-Macher sichtbar um Verbesserungen bemüht.“, so die Worte eines Besuchers, die unmittelbar nach Festivalende im offiziellem Melt! Forum zu lesen waren.
Trotz der erstmaligen Ausverkauft-Situation eine Woche vor Festivalstart lief die Bändchenübergabe dieses mal problemlos von statten, die Security versuchte ihr Aufpasserdasein mit Coolness zu unterbinden und ließ dabei ihre Pfötchen zahm in der Tasche – erfolgreich! Ebenfalls neu, die Campingsituation, Autos mussten dieses Jahr draußen bleiben und alle mitgebrachten Schätze quer vom Parkplatz über das Feld transportiert werden.
Das Zelt nun schnell aufgestellt, ging es auch schon ab aufs Festivalgelände. Wer nicht das Glück hatte, in eines der rar gesäten Shuttlebusse zu gelangen, die zum Festival fuhren, musste den kleinen Marathonlauf auf sich nehmen und die “Stadt aus Eisen” Ferropolis zu Fuß erklimmen.
Im Ernst, die Krankheit mit dem Shuttleservice ließ sich auch in diesem Jahr in Hauptzeiten nicht vollständig auskurieren, aber das sollte einem trotzdem nicht die Stimmung nehmen. So machten wir uns schließlich auf den Weg mit verschiedensten Leuten, aus unterschiedlichsten Ländern bei schönem Sonnenschein – vom bunten New Rave-Style bis zum härteren Post-Rock Dresscode. Vom braven Niederländer bis zum trinkwütenden Engländer – alles war vertreten.
Endlich angekommen, bekam man auch schon gleich das Programmheft, auf dass wir in einem extra Beitrag noch ein mal näher eingehen werden, in die Hände gepresst. Der Wahnsinn kann beginnen. Continue reading…