Wir sind eigentlich schon nicht mehr da und dennoch geht es weiter.
Heute haben wir einen Artikel der besonderen Art für euch Alle!
Unsere Gastschreiber und Thailand-Freunde Julia Spieß und Diemut Bartl haben für uns und für euch eine Thailand Übersicht zusammengestellt.
Wer weiß, vielleicht plant ihr ja demnächst auch eine Thailand-Reise und diese Empfehlungen können euch helfen.


Die Beiden waren im März diesen Jahres in Thailand unterwegs und hier kommen ihre Tipps:
Vorher
• Mopedfahren lernen oder üben: Auf der Insel und um wirklich aufs Land zu kommen, oft das einzige Fortbewegungsmittel, aber Vorsicht Linksverkehr!
• Couchsurfer kontaktieren: Eine gute Möglichkeit nicht nur Backpacker, sondern auch Thais und Expats kennen zu lernen, die Englisch sprechen.
• Thailändisch: Die Sprache zu lernen dauert etwas länger, aber ein paar einfache Wörter erleichtern die Kommunikation oder sorgen mindestens für ein Lächeln. Die wichtigsten Vokabeln neben sawadikaah (hallo) und kap kun kaah (danke) sind „mai pen rai“ (macht nichts), Sanuk (Spaß), Sabai (schön, im Sinne von gemütlich / romantisch) und „na raak“ (schön, im Sinne von niedlich), Pet niet neu (nur ein bisschen, bsp. niet neu chilli) oder Chok dii (Langes Leben, als Trinkspruch oder zur Verabschiedung)
Interessanter Lesestoff
• Lonely Planet Thailand ist ganz hilfreich für Adressen (Transport, Wohnen und Essen), bietet aber nicht viel Hintergrundinfos.
• Empfehlenswert, um sich ein wenig mehr mit der Kultur auseinander zu setzen, sind „KulturschockThailand“ oder auch „In Buddhas Gärten“.
• Wer nicht mehr viel Zeit zum Lesen hat, kann sich auch die TV-Show „Amazing Race Asia“ oder die Fotoreportage „Bangkok Noir“ anschauen.
• Etwas teurer, aber schön gestaltet und informativ sind die illustrierten Stadtpläne von Nancy Chandler, die man im Buchladen o. am Kiosk kaufen kann.
Kofferpacken
• Ohrenstöpsel, Nackenkissen, Schlafbrille für den langen Flug, oder für Busfahrten
• Tropenschlafsack, Klopapier, guten Mückenschutz (Anti Brumm und NoSkito als SOS Soforthilfe), Sonnencreme (hoher LSF, recht teuer in Thailand)
• Taschenlampe und wer Platz hat gute Schnorchelsachen – können aber auch vor Ort gekauft oder ausgeliehen werden.
• Reisepass, der mind. 6 Monate gültig ist!!! ab Flugdatum
• Adapter habe ich nie gebraucht, ebenso wenig die zweite Hose
• Mind. fünf T-Shirts, wenn man nicht ständig waschen will
• Schickere Sachen zum Weggehen (Klamotten sind zwar supergünstig, aber da die Qualität nicht so hoch ist, wenig nachhaltig)
Essen
Thailändisches Essen ist fast immer lecker, aber scharf. Neben den ganzen Currys sind meine Favoriten
• Fried Cashewnuts with Chicken
• Mango with Sticky Rice
• Papaya Salat (kann man auch ohne Chilli bestellen)
• Gegrillte Insekten muss man auch mal probieren.
• Das Fruitmuesli ist wirklich eins
• Frisch gepresster Orangensaft und eigenlich alle Fruitshakes, die es gibt.
• Tom Yam Suppe – ist zwar sehr scharf, aber soll nach mehrmaliger Überwindung
und Übung, die beste Suppe überhaupt sein
• Suppe mit Nudeln und Fleich- und Fischbällchen gibts überall und ist sehr, sehr
lecker und nicht scharf. Zum Schärfen stehen dann noch weitere Zutaten am Tisch
• Pad Thai – gebratene Nudeln, auch immer lecker!
Gut zu wissen
• Punkt 18 Uhr wird die Nationalhymne in Parks oder vor Filmbeginn im Kino gespielt und man erwartet auch von Ausländern, dass sie sich erheben und dem König Respekt zollen.
• Das Gegenüber darf nie sein Gesicht verlieren. Das gilt beim Verhandeln genauso wie beim Taxifahren. Statt wild zu argumentiern oder sogar laut zu werden, unbedingt ruhig bleiben und lächeln. Wenn der Taxifahrer mit 80 durch die Stadt brettert, sagt man einfach „Für mich brauchst du dich nicht so beeilen. Ich hab Zeit“. Wenn man mit dem Preis überhaupt nicht zufrieden ist, bedanken und weitergehen. War der Preis tatsächlich übertrieben, kommt der Verhandlungspartner schon nochmals auf dich zurück.
• Mönche freuen sich meist, wenn sie die Gelegenheit haben auf Englisch zu plaudern. In einigen Tempeln gibt es sogar Monk-Chats.
• Mönche als Frau nicht berühren (no handshake), die müssen sonst Buße tun.
• Höflichste Begrüssungsform: Hände auf Brusthöhe schließen und lächelnd kurz den Kopf nach vorn neigen.
• Bus- und auch Zugfahren ist ein Erlebnis. Bei Bustransporten 1. Klasse oder noch besser VIP Bus buchen: Full Service im Fernsehsessel.
• Nicht jeder Taxifahrer kann (den Stadtplan) lesen
Bangkok
• Bangkok Art & Culture Center (BACC) – Contemporary Art
• Chinatown mehrmals besuchen – von den vielen Eindrücken, Menschen und Gerüchen fühlt man sich anfangs fast erdrückt
• Klongfahrt mit dem LongTail Speedboat oder auch öffentlichen Wassertaxis
• Amphawa Floating Market – etwas außerhalb, aber weniger touristisch
• Lumpini Park – zum Entspannen und Sport machen (abends gratis Aerobic-Kurs auf Thai)
• Malls – je weiter außerhalb, desto günstiger (in der Innenstadt ist «MBK» am günstigsten)
• Eat Me Restaurant – Schick Essen und lecker Cocktails, www.eatmerestaurant.com
• Öffentliche Busse – Buskarte vom Touri Office und dann Durchfragen, 7-8 Baht / Fahrt
• Apple Guesthouse (Adresse: Phra Sumen Road, kleine Soi beim 7/Eleven und in der Nähe des Phra Athit Forts am Fluss)
• Jim Thompson House – wunderschönes Thai Holzhaus mit Garten und vielen Kunstobjekten, wirkt beruhigend zwischen all den Skyscrapern
Chiang Mai
• Art & Design Markt im „Think Park“ (Ende der Nimmanhaemin Straße) jeden Do + Fr (haben wir leider nicht mehr geschafft)
• Doi Suthep Tempel, Abfahrt am Zoo oder an der Uni
• Sunday Night Market: gut zum Einkaufen
• 2-3 Tage Dschungeltour + Thai Massage (Reisebüros + Salons überall in der Innenstadt)
• Thailändisch Kochkurs z.B. bei „BaanThai“ www.cookinthai.com
• Live Jazz in der «North Gate Bar» (Nähe North Gate)
• Wat Chedi Luang in der Abenddämmerung
• Tapae Guesthouse (Soi 4 Tapae Rd.)
• Ausgelesene Bücher im 2nd hand book store am Tapae Gate verkaufen o. tauschen
• Songtau-Fahrt (Sammeltaxi) kostet immer (!) 20 Baht, außerhalb der Innenstadt 40
Ko Phayam
• 2 Std. mit der Fähre von Ranong auf türkisfarbenem Wasser an waldigen Inseln vorbei
• Wohnen im Aow Yai Bungalow Resort
• Schnorcheln bei der Monkey Bar am Aow Kwang peeb Strand
• Massieren lassen am Strand bei Sonnenuntergang
Na wenn dies alles nicht verlockend klingt … meine Vorfreude steigt und ich Danke Julia und Diemut wie verrückt.
Wir werden eure Tipps schon einmal mit in unsere Liste aufnehmen. Wir hoffen natürlich, sie können auch den playboi-Lesern irgendwann hier und da helfen.
Fotos und Erfahrunsgberichte gibt es in ca. 5 Wochen von uns.