playboi fragt … novorama

Heute befragen wir novorama München Los geht’s:

1. Bitte stell dich kurz vor, wer bist du und was machst du?
Wenn es nach der freundlichen Dame hinter dem Kassentresen unserer Bank ginge, wären wir Frau Novo und Frau Rama, bei denen es „wohl noch dauern wird“, bis sie eine Geldzählmaschine brauchen (von selbiger waren wir schwer beeindruckt, als wir zur Kontoeröffnung ein bisschen Startkapital einzahlten). In Wahrheit sind wir Anette Hrubesch (freie Texterin) und Karin Etzold (freie Gestalterin) aus München. Zusammen haben wir novorama nach fast einem Jahr Vorbereitung im Oktober 2009 gegründet.
novorama erfindet nützliche Produkte, die Alltagsprobleme mit einem Augenzwinkern lösen oder das Leben ein bisschen einfacher und amüsanter machen. Jede Idee ist von eigenem Herz und Kopf erfunden, höchstpersönlich gestaltet & getextet und professionell produziert: Originelle Geschenkideen von der DIY-Geburtstagskarte bis zur Notiz-Folie für Geistesblitze unter der Dusche. Nur die Geldzählmaschine fehlt uns noch.

2. Welches sind deine aktuellen Projekte mit denen du viel Zeit verbringst?
Bei uns stapeln sich bergeweise Rohideen für Novitäten – neue Erfindungen, die die Welt noch braucht ;-) Vom witzigen Gedanken „man müsse mal…/man bräuchte mal…“ bis zu einem funktionierenden Produkt ist es allerdings ein weiter Weg, wie wir immer wieder (auch schmerzlich) erfahren. Zu Ostern haben wir gerade die Novität „Ein-ein-Ein-Wort“ fertig gestellt, ein Saison-Produkt zum „Färben“ von Eiern mittels Aufklebern. Derzeit arbeiten wir u.a. an einer freundlichen Lösung für das Problem, wie Leute in Ateliers oder Großraumbüros deutlich machen können, dass sie jetzt mal ihre Ruhe wollen. Eine Tür für ein „Bitte-nicht-stören-Schild“ haben die ja nicht. Außerdem wird es demnächst mit der Vorbereitung auf die Messe „tendence“ Ende August losgehen. Bis dahin müssen z.B. alle Produkte fürs Weihnachtsgeschäft stehen.



3. In welchen Bereichen hast du schon gearbeitet, welche Jobs hast du bereits hinter dir?

Karins Stationen waren unter anderem eine Schreinerei, ein Innenarchitekturstudium samt Arbeit in einem Innenarchitekturbüro und eine Werbeagentur. Anette hat ein abgebrochenes Jura- und ein nicht abgebrochenes PR-Studium hinter sich, ein paar Jahre Pressearbeit in einem großen Softwarekonzern und arbeitet seit 1995 frei; seit Jahren als Texterin und Konzeptionerin vor allem für Werbeagenturen.

4. Wo befindet sich dein aktueller Arbeitsplatz und wie sieht dieser aus?
Im Hinterhof: 2 Büros (mit Tür), eine Bürogemeinschaft (lustig), eine Dachterrasse (sehr groß), ein Hund (nicht unserer), eine Maschine (gefüllt).

5. Was bedeutet dir Design im Alltag?
Es fördert die Kreativität, wenn man sich mit Dingen umgibt, die im schöpferischen Sinne wertvoll sind. Das kann die Postkarte mit sensationeller Illustration im Kartoffeldruck genauso sein wie der Tisch aus Beton. Klugen, schönen, amüsanten Dingen, die nicht von der Stange sind, bringt man mehr Respekt entgegen und irgendwie fühlt man sich auch gleich selbst ein bisschen respektabler.

6. Liest du Blogs. Wenn ja, welche Inhalte interessieren dich am Meisten?
Da wir immer auf der Suche nach ungelösten Problemen sind, interessiert uns viel mehr als wir selbst glauben (gibt es eigentlich einen Problemblog?). Wenn es um Produktvorstellungen geht, finde ich (Anette) vor allem die Story hinter der Story interessant.

7. Welches Blog hast du zuletzt besucht und welches ist dein Liebstes?
In letzter Zeit standen mal wieder übliche Verdächtige wie Stilsucht, das Designtagebuch und die Riesenmaschine auf dem Programm. Köstlichste Entdeckung jüngster Tage ist allerdings der Wurstblog Unbedingt reinschauen!.

8. Wer sollte deiner Meinung nach unsere Fragen als Nächstes beantworten?
Jemand, der nichts aus Filz macht ;-) Alternativ: www.aufschnitt.net (das ist aber jetzt wirklich Zufall, dass wir so anti-vegetarische Tipps geben!)

Vielen Dank sagt playboi.

–KarlaQ–