Semperoper Relaunch
In Dresden regt sich Unbehagen – Unbehagen bezüglich des neuen Erscheinungsbildes der Dresdner Semperoper.
Ulrike Hessler ist die neue Intendantin der Semperoper Dresden, dies ist nicht zu übersehen:

Ich möchten nicht unsachlich werden, zumal ich die Arbeit von Fons Hickmann achte, dennoch empfinde ich den Relaunch der Semperopern Website und aller damit verbundenen Drucksachen nicht wirklich passend.
Ich schätze moderne Gestaltung und schwöre nicht auf Traditionen, sondern finde es gut, wenn sich Gestalter etwas trauen und dies vom Auftraggeber auch zugelassen wird. Aber im Fall der Semperoper hätte die neue Intendantin das bisherige Erscheinungsbild nicht komplett umwerfen müssen. Der bisherige Auftritt des Dresdner Designbüros Schech präsentierte die Semperoper doch recht angebracht. Sicher kann man immer etwas verändern oder weiterführen, aber total über den Haufen werfen?
Weder das neue Programmheft, welches ich hier vor mir liegen haben, noch die neue Website empfinde ich als sehr ausgereift oder wirklich auf die Semperoper zugeschnitten.

Wieso ist die Website so lieblos gestaltet? Wieso sind Schrift und Bild auf solch merkwürdige Art und Weise miteinander kombiniert? Wieso wurde keine eigenere Typo gewählt? Die verwendeten Farben wirken wahllos eingesetzt und Weißräume merkwürdig angelegt. Schade! Schließlich ist dies doch ein wirklich schöner Auftrag. Und als ich im Programmheft den Namen Fons Hickmann als Gestalter las war ich, zugegebenermaßen erstaunt.
Wir werden die Entwicklungen weiterhin beobachten.
Auf Dresden kluturell findet man einen Artikel aus dem Oktober letzten Jahres, sehr interessant.
–KarlaQ–

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