Letzten Samstag war es endlich soweit, die TOCA ME 2013 ging in Runde sieben und wir waren live vor Ort!
Wir: nahezu das gesamte VOR Team war von Freitag bis Sonntag in München unterwegs. Auf dem Programm stand die TOCA ME und weitere kleinere Nebenaktivitäten. Am Samstag starteten wir den Tag mit einem kurzen Ausflug in die Pinakothek der Moderne umd dann zum Hauptprogrammpunkt der TOCA ME in der alten Kongresshalle überzugehen.
Vor uns lagen sechs Vorträge von je einer Stunde, die sich sehr kurzweilig gestalteten.
Die Opener und Kapiteldarstellungen, die uns durch die gesamte Konferenz begleiteten kamen von Tim Boese.
Den Startschuss gaben Pleix aus Paris, auf dich ich mich schon sher freute und sie enttäuschten nicht. Zwei abgesandte Damen berichteten von der Pleix Community, ihrer Arbeit und Art des Zusamenzuarbeitens. Denn Pleix besteht aus 7 digital Artists, die einzeln, in kleinen Teams oder selten auch alle zusammen an einem Projekt arbeiten. Ihre Projekte machen Spaß und sind absolut sehenswert. Technisch perfekte 3D Visualisierungen gepaart mit bunten Ideen. Herrlich!
Weiter ging es dann mit Andreu Balius, einem Typedesigner aus Barcelona und seiner charmanten Präsentation zu seinen aktuell gestalteten Schriften und deren Einsatz.
Nach einer kurzen Pause hatten wir das Vergnügen mit Amit Pitaru aus New York, der uns einen Einblick in seine ganz vielfältigen oft musikalischen Projekte als Interaction Designer gab. Ein cooler Typ mit spannenden Ideen, über die man auf pitaru.com noch ganz viel lesen und staunen kann. Schaut mal rein!
Nach Amit Pitaru folgte Memo Akten, der mit sienem Arbeiten beeindruckte. Der Visual Artist aus London präsentierte uns seine fantastischen Installationen, Ausstellungen und Performances, die meist eine Verknüpfung von Kunst und Technologie darstellen. Auf www.memo.tv bekommt man einen sehr guten Einblick in sein Schaffen. Denn Worte sind für manches Projekt zu klein. Ganz großartig: Meet your Creator (2012) eine Show bei der Quadrokopter die Hauptakteure sind … grandios.
Nach einer weiteren Pause erwarteten uns die Herren Lernert & Sander aus Amsterdam, die Stimmung in den Saal brachten. Die Herren e Herrlich erfrischen. Die Herren erarbeiten für große und kleinere Kunden verrückte Installationen und Videos und präsentierten auf sehr unterhaltsame Art. Auch ihre Projekte sind allesamt www.lernertandsander.com wunderbar anzuschauen.
Nach einer letzten mini Pause, das Sitzfleisch wurde manch Einem unterdessen dünn, trat der letzte Referent auf die Bühne: Zach Lieberman. Er nahm uns mit in seine erfrischend, expermentierfreudige Arbeitswelt und stellte uns einige ausgewählte Arbeiten vor: Den Eyewriter, einem Open-Source Projekt welches es ALS Patienten erlaubt, über ihre Augen zu zeichnen, die IQ Font, einer Schrift, die durch getrackte Autobewegungen entstand bis hin zum Nike Free Run Project. Beim Nike Free Run Project entstanden bei einem Workshop mit verschiedensten Läufern durch den Einsatz einer Software wahre Kunstwerke durch die gewonnenen GPS Laufdaten.
Gegen 23 Uhr war der Konferenzteil der TOCA ME vorbei. Da uns Allen der Magen in der Kniekehle hing, haben wir uns dann so schnell wie möglich in die nächste Gaststube verzogen um uns noch vor Mitternacht eine Weißwurst oder Fleischpflanzerl zu genehmigen, denn die Essensversorung in der Kongresshalle war schlecht. Wir hatten lediglich die Wahl zwischen zwei Sorten Brötchen, unbedeutenden Muffins und Brezen und das bei solchen einem vollen Tagesprogramm.
Aber wir waren ja nicht zum Essen da und am Ende waren wir doch Allesamt berührt von der TOCA ME 2013. Ich danke Allen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben! Bis zum nächsten Jahr.
Denn ich habe es in vollen Zügen genossen über den Tellerrand zu blicken und Designluft zu schnuppern.
–KarlaQ–





Vorallem am Samstag wird es in Wiesbaden spannend, denn zum sechsten Mal findet dort die 







